Gebühren und Verwaltung

Gebühren Informationen zu Fonds und der Fonds Verwaltung sollte der Anleger vom Geldinstitut bekommen. Leider ist das nicht immer der Fall.

Gebühren Informationen zu Fonds und der Fonds Verwaltung müssen von den Anbietern offengelegt werden. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Anleger von den Geldinstituten über verdeckte Provisionszahlungen informiert werden müssen. Beim Fondskauf fallen eine ganze Menge Gebühren an, von denen der größte Teil auf die Verwaltung von Fondsgesellschaften entfällt.

In den Fondsprospekten sind meistens nicht alle Gebühren aufgeführt und zum Teil sind sie hinter Kürzeln versteckt. Da für den Kunden dadurch wenig Transparenz vorhanden ist, sollte man gezielt nach den Kosten fragen. Leider bekommt man aber bei vielen Geldinstituten keine klaren Aussagen darüber.

Gerade neue Anleger haben wenig Ahnung von den Gebühren. Sie wissen zwar, dass ein Ausgabeaufschlag bezahlt werden muss, aber was sonst noch an Gebühren und Provisionen bezahlt werden muss, wissen sie in der Regel nicht. Die Verwaltungsgebühren sind für jeden akzeptabel, denn auch die Fondsgesellschaften bringen ohne Bezahlung keine Leistung. Allerdings werden oft Gebühren verlangt, die für den Anleger nicht nachvollziehbar sind. So wird von einigen Anbietern eine sogenannte Erfolgsvergütung verlangt, wenn ein bestimmtes Ziel übertroffen wird. Eigentlich denkt der Kunde, dass der Gewinn aus dem übertroffenen Ziel sein Ertrag ist. Wie sich oft herausstellt ist das ein Trugschluss, denn er wird für diesen Erfolg zur Kasse gebeten, was den Gewinn nochmals reduziert.

Wer sich allerdings vor dem Fondskauf die Mühe macht und die Gebühren, der in Frage kommenden Geldinstitute, miteinander vergleicht, kann eine Menge Geld sparen. Vielen neuen Anlegern ist nicht bewusst, das hohe Gebühren die Rendite schmälern.