Indexfonds

An der Börse, kann der Anleger Indexfonds kaufen, dort sind die Indexfonds Kosten geringer und auch der Ausgabenaufschlag entfällt.

Ein Fondsmanager durfte bis zum Jahr 2000 nicht mehr als 10 Prozent, vom gesamten Fondsvermögen, in eine Aktie investieren. Mittlerweile darf die 10 Prozent Grenze überschritten werden. Einige Unternehmen haben allerdings eine höhere Gewichtung im Index, weshalb die Gesellschaften hin und wieder zu einem Trick greifen. Sie lassen das Geld nicht direkt in eine Aktie fließen, sondern in die Kapitalanlage, die von einer bestimmten Aktie abhängig ist. Das können zum Beispiel Optionsscheine sein. Aus einem klassischen Indexfonds entsteht auf diese Weise, ein Indexnaher Fonds.

 

Der Anleger, kann direkt an der Börse Indexfonds kaufen. Dort sind sie zum aktuellen Handelskurs erhältlich, ein Vorteil dabei ist, dass sie wesentlich günstiger sind als bei einem Kreditinstitut und auch keine Ausgabenaufschläge bezahlt werden müssen. Die Indexfonds Kosten, die so eingespart werden, erhöhen den Gewinn. Die Handelsspanne, der sogenannte Spread, zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs, muss allerdings bezahlt werden.

Der Fondsmanager hat keine Möglichkeit den Höhenflügen und Abstürzen des Indexfonds entgegenzusteuern. Da aktiv keine Anlagestrategie entwickelt wird bezeichnet man sie auch als passiv gemanagte Fonds. Es können nur Aktien erworben werden, die ebenfalls im Index vertreten sind. Im Grunde ist das die einzige Aufgabe, die allerdings heute meistens von Computern übernommen wird. Für die Bank hat das den Vorteil, dass sie keine teuren sowie aufwändigen Studien durchführen muss. Wenn ein Unternehmen in den Index aufsteigt oder diesen verlässt, muss der Fondsmanager aktiv werden, denn durch bestimmte Vorschriften ist er dazu verpflichtet. Wenn eine Aktie neu zum Index hinzukommt, muss der Fondsmanager einen Teil des Fondsvermögens in sie investieren, wodurch der Preis der Aktie automatisch steigt.