Direktversicherung

Die Direktversicherung, ist eine Form der Altersversorgung die beliebt ist, da sie durch staatliche Förderung, dem Arbeitnehmer sowie dem Arbeitgeber Vorteile bietet.

Die Direktversicherung ist eine Form der Altersvorsorge, die als klassische und als fondsgebundene Rentenversicherung, sehr beliebt ist. Da es sich dabei um eine betriebliche Altersvorsorge handelt bietet sie steuerliche Vorteile, eine gute Rendite und, was besonders wichtig ist, Sicherheit.

Da die Direktversicherung riesterfähig ist, helfen die Zulagen bei der Kapitalbildung. Der Arbeitgeber, schließt für seine Arbeitnehmer, auf deren Wunsch, die Direktversicherung ab. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf die betriebliche Altersvorsorge, allerdings bestimmt der Arbeitgeber, bei welcher Versicherungsgesellschaft der Vertrag abgeschlossen wird.

Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 4% des Bruttoeinkommens, der Höchstbetrag liegt bei 2544 Euro. Bis zu dieser Grenze sind die Beiträge sozialabgabenfrei und steuerfrei. Der Arbeitgeber zieht die Summe vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers ab und überweist sie an die Versicherungsgesellschaft. Um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, ziehen vor allem größere Betriebe die Kollektivversicherung vor. Die Beiträge, bis zur Beitragsbemessungsgrenze, werden vom Staat, durch Steuer- und Sozialabgabenbefreiung gefördert. Da in der Ansparphase keine Steuern bezahlt werden, muss die Direktversicherung nachgelagert versteuert werden. Dabei ist es egal ob die Versicherungssumme als Kapitalabfindung oder als Rente ausbezahlt wird.

Ein Arbeitgeber, der die Direktversicherung für seine Arbeitnehmer abschließt, profitiert davon, indem er die Beiträge als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen kann. Dadurch schmälert er seinen Gewinn und muss weniger versteuern.

Als eine Form der Altersvorsorge, wird die Direktversicherung frühestens mit 60 Jahren ausbezahlt. Wenn das Arbeitsverhältnis durch Kündigung beendet wird, muss der Arbeitgeber die Direktversicherung auf den Arbeitnehmer übertragen. Dieser, kann sie dann von einem neuen Arbeitgeber weiterführen lassen, beitragsfrei stellen oder die Beiträge aus der eigenen Tasche bezahlen.