Unterstützungskassen

Die Unterstützungskasse als Form der Altersvorsorge ist, arbeitnehmerfinanziert bei Zahlungen bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze auch steuer- und sozialabgabenfrei.

Die Unterstützungskasse ist eine der fünf Arten für die betriebliche Altersvorsorge. Es ist eine eigenständige Versorgungsinstitution, die nicht der Finanzaufsicht unterliegt. Der Nachteil für den Arbeitgeber ist, dass sie keinen Rechtsanspruch auf Leistungen gewährt und somit auch nicht für die Ansprüche des Arbeitnehmers haftet. Falls aus irgendeinem Grund, zum Beispiel wegen Zahlungsunfähigkeit, von der Unterstützungskasse, keine Rente an den Arbeitnehmer bezahlt wird, muss der Arbeitgeber dafür aufkommen. Das ist auch der Grund, warum viele Unternehmen eine Rückdeckungsversicherung abschließen. Falls die Unterstützungskasse nicht bezahlen kann, wird die Rente von der Rückdeckungsversicherung bezahlt.

Die Beiträge für Unterstützungskassen, werden durch Gehaltsumwandlung vom Bruttoeinkommen bezahlt, sie können allerdings auch vom Arbeitgeber finanziert werden. Da für die Unterstützungskasse während der Ansparphase keine Steuern bezahlt werden, muss sie nachgelagert versteuert werden. Das heißt, dass die Rentenzahlungen als Arbeitslohn, bei der Einkommenssteuer, angegeben und genauso versteuert werden. Da man allerdings im Ruhestand, durch das geringere Einkommen einen niedrigeren Steuersatz hat, wirkt sich das positiv aus.

Bei Vertragsabschluss, kann zusätzlich eine Hinterbliebenenversorgung und Invaliditätsabsicherung, bei der Unterstützungskasse gewählt werden. Die Höhe der Beitragszahlung, kann jeder Versicherte selbst wählen, der gewählte Beitrag, muss allerdings bis zum Ende der Vertragslaufzeit bezahlt werden. Er kann während der Laufzeit nicht verringert werden. Zum Ende der Laufzeit, bei Rentenbeginn, kann entweder das Kapital in seiner vollen Höhe, oder eine monatliche Rentenzahlung, gewählt werden.

Die Unterstützungskasse als Form der Altersvorsorge ist, wenn sie vom Arbeitgeber finanziert wird, ohne Begrenzung von Steuern und Sozialabgaben befreit. Die Arbeitnehmerfinanzierte Unterstützungskasse ist nur mit Einzahlungen bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze von Steuern und Sozialabgaben befreit.