Das selbst genutzte Eigenheim

Das Eigenheim als Altersvorsorge ist wie eine zweite Rente. Wer die eigenen vier Wände im Alter nicht verlassen möchte, kann mietfrei in der gewohnten Umgebung wohnen.

Selbst genutztes Eigenheim ermöglicht das mietfreie Wohnen im Alter und die gesparte Miete, kann als zweite Rente angesehen werden. Bei den jüngeren Generationen liegt das Wohneigentum als Altersvorsorge auf Platz eins. Seit die Eigenheimzulage gestrichen wurde, ist es gerade für junge Familien mit Kindern nicht einfach, sich den Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Wer aber bereits in jungen Jahren begonnen hat, für die eigenen vier Wände zu sparen, kann sich von seinem Arbeitgeber helfen lassen.

Viele Unternehmen, bezahlen ihren Arbeitnehmern vermögenswirksame Leistungen. Wer diese in Anspruch nimmt und vom Arbeitgeber, direkt auf einen Bausparvertrag einbezahlen lässt, kann neben der Wohnungsbauprämie die Arbeitnehmersparzulage in Anspruch nehmen. Sobald der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, das ist meistens der Fall, wenn 40% der vereinbarten Bausparsumme angespart sind, kann die volle Summe in Anspruch nehmen und man hat somit meistens das erforderliche Eigenkapital. Es ist sicher nicht leicht die monatlichen Darlehenszahlungen aufzubringen, wer aber bereit ist in den Jahren der Berufstätigkeit Entbehrungen auf sich zu nehmen, kann durch sein selbst genutztes Eigenheim im Alter mietfrei wohnen.

Das Eigenheim als Altersvorsorge ist sicher, wertbeständig und unterliegt nicht der Inflation. Auch wer neben der Darlehenszahlung kein Geld für eine private Rentenversicherung aufbringen kann, wird im Rentenalter gut Leben können, da die eigenen vier Wände das mietfreie Wohnen ermöglichen.

Die gesetzliche Rente alleine reicht kaum aus um die Miete und die sonstigen Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Eine bereits in jungen Jahren abgeschlossene Rentenversicherung ist im Ruhestand, durch die Inflation, längst nicht mehr so viel wert wie beim Abschluss.