Die vermietete Eigentumswohnung

Als Altersvorsorge ist die vermietete Eigentumswohnung bestens geeignet. Die eingehende monatliche Miete, kann als zweite Rente angesehen werden.

Eine Eigentumswohnung als Altersvorsorge ist eine der besten Vorsorgemöglichkeiten die es gibt. Der Vorteil ist, dass man im Ruhestand mietfrei wohnen kann. Man muss sich zwar um die Instandhaltung kümmern, aber im Gegensatz zu einem eigenen Haus, muss man keinen Garten versorgen. Gerade, wenn man älter wird, kann ein Haus unter Umständen zur Belastung werden, denn es muss vom Keller bis zum Dachstuhl in Ordnung gehalten, werden. Dieses Problem hat man bei einer Eigentumswohnung nicht, deshalb bietet sie sich als Eigenheim für das Alter an.

Wer seine Eigentumswohnung nicht selbst bewohnen möchte, kann sie vermieten und profitiert so von den steuerlichen Vorteilen. Zur Altersvorsorge ist eine Eigentumswohnung bestens geeignet, denn durch die Mieteinnahmen sichert man sich eine zweite Rente. Einer Immobilie macht die Inflation nichts aus, denn sie verliert nicht an Wert.

Die vermietete ETW bietet auch einige steuerliche Vorteile, denn die Abnutzung einer Eigentumswohnung, kann über 50 Jahre hinweg jährlich mit 2% steuerlich geltend gemacht werden. Alle Ausgaben im Zusammenhang mit der Herstellung oder Anschaffung, können als Abnutzung im Steuerbescheid unter AfA eingetragen werden. Wenn die Eigentumswohnung vor der Vermietung selbst genutzt wurde, werden diese Jahre von den 50 Jahren abgezogen und deshalb kann nur noch die steuerliche Erleichterung für die restlichen Jahre in Anspruch genommen werden.

Neben der AfA, haben Vermieter einer ETW die Möglichkeit alle weiteren Ausgaben, wie Instandhaltungskosten usw., die nicht an den Mieter weitergegeben werden können, als Werbungskosten abzuziehen. Die eingehende Miete, muss zwar als Einkommen versteuert werden aber durch die Werbungskosten, werden die Einnahmen reduziert.