Anleihevarianten

Es gibt Anleihen in verschiedenen Varianten und Formen für risikoscheue und unerfahrene Anleger. Über die Anleihevarianten, sollte man sich informieren.

Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die auch Schuldverschreibungen, Obligation, Pfandbrief und Rentenpapier genannt werden. Die Anleihen dienen der langfristigen Finanzierung von Krediten. Mit der Anleihe, gewährt der Käufer einer Industrieanleihe, dem Unternehmen Fremdkapital im Gegensatz zu einer Aktie, bei der ein Käufer einen individuellen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens erwirbt.

Es gibt Anleihen in verschiedenen Varianten. Zum einen sind es die verbrieften, einzelnen Urkunden und Sammelurkunden und zum anderen, die unverbrieften Schuldbuchforderungen sowie Darlehensverträge. Außerdem gibt es noch verschiedene Formen von Anleihen. Die am häufigsten gewählte Anleiheform, sind die Standardanleihen, sie haben über die gesamte Laufzeit eine feste Verzinsung. Fast genauso beliebt, sind die Nullkuponanleihen, die Tilgungsanleihen und die Annuitätenanleihen.

Die Anleihe ist eine relativ risikoarme Form von Anlage, denn Aktien und Bankkrediten gegenüber, wird sie im Falle der Liquidation, bevorzugt bedient und ist aus diesem Grund für risikoscheue sowie unerfahrene Anleger bestens geeignet. Auf dem Finanzmarkt haben die Anleihen in den letzten 20 Jahren eine große Rolle gespielt und sie sind weiterhin eine attraktive Geldanlage.

Die Laufzeiten der Anleihen liegen in der Regel kurzfristig bei 4 Jahren, mittelfristig bei 4 bis 8 Jahren und langfristig bei mehr als 8 Jahren. Wer sich für Anleihen als Geldanlage entscheidet, sollte sich gut informieren, denn die verschiedenen Formen und Regelungen sind für unerfahrene Anleger nur schwer zu verstehen. Ohne fachmännische Beratung, sollten keine Anleihen erworben werden, denn zu leicht, kann man ein Produkt auswählen, das vielleicht nicht geeignet ist für unerfahrene Anleger.