Finanzierungsschätze

Finanzierungsschätze des Bundes als sichere Geldanlage sind für alle risikoscheuen Anleger, als Kapitalanlage bestens geeignet, denn es gibt kein Risiko.

Finanzierungsschätze des Bundes, können von jedem erworben werden, außer von Kreditinstituten. Die Ausgaben werden monatlich aufgelegt, Konditionsänderungen sind allerdings auch während eines Monats möglich, wenn es die Marktlage erfordert. Die Laufzeiten liegen zwischen etwa 12 und 24 Monaten und aufgrund dieser kurzen Laufzeiten, werden sie nicht an der Börse gehandelt. Sie können, ebenfalls wegen der kurzen Laufzeit, auch nicht vorzeitig zurückgegeben werden. Wer sich während der Laufzeit aus irgendeinem Grund von ihnen trennen möchte, kann sie verkaufen und dem Käufer die Rechte übergeben.

Ein Finanzierungsschatz kostet 500 Euro. Bei den Finanzierungsschätzen, werden die Zinsen beim Erwerb, vom Kaufpreis abgezogen und zählen somit zu den abgezinsten Wertpapieren. Finanzierungsschätze des Bundes als sichere Geldanlage, sind für alle risikoscheuen Anleger bestens geeignet, denn es gibt kein Risiko.

Im Gegensatz zu anderen Wertpapieren, erhält man bei den Finanzierungsschätzen keine Wertpapierurkunden. Als Nachweis, erhält man, von der für die Verwaltung zuständigen Stelle, eine Kaufbestätigung sowie einen Kontoauszug.

Der Kauf und der Verkauf von Finanzierungsschätzen, ist kostenlos. Wer die Finanzierungsschätze, von einer Bank oder Sparkasse verwalten lässt, muss dafür Gebühren bezahlen, womit die Rendite niedriger ausfällt. Bei der staatlichen Bundeswertpapier-Verwaltung, ist die Verwaltung kostenlos. Die Antragsformulare, erhält man bei Geldinstituten auf Nachfrage.

Die Zinsen müssen am Ende der Laufzeit versteuert werden, denn sie sind als Einkommen anzusehen. Wer allerdings seinen Freibetrag noch nicht ausgeschöpft hat, muss keine Steuern bezahlen. Für alle Zinsen, für die kein Freistellungsauftrag erteilt wurde, oder die den Freibetrag überschreiten, werden pauschal 30% abgezogen und an die Staatskasse abgeführt.