Verzinsliche Wertpapiere mit Kursrisiko

Ein Kursrisiko haben auch festverzinsliche Wertpapiere. Das Kursrisiko ist allerdings sehr gering, deshalb sind festverzinsliche Wertpapiere für risikoscheue Anleger geeignet.

Alle Wertpapiere, die an den Börsen gehandelt werden, haben natürlich auch Kurse. Fallende Kurse, stellen das Kursrisiko dar. Da Kursentwicklungen nicht vorhersehbar sind, geht jeder Anleger ein Kursrisiko ein. Das Kursrisiko bei festverzinslichen Wertpapieren ist allerdings nicht sehr hoch und deshalb sind sie auch als Altersvorsorge, für risikoscheue Anleger, geeignet. Im Gegensatz zu einer privaten Rentenversicherung fallen für festverzinsliche Wertpapiere selten Gebühren an. Das Depot und die Verwaltung der Konten sind oftmals kostenlos.

Die Wertpapiere werden am Ende der Laufzeit von den Schuldnern eingelöst, sie bezahlen auch die Zinsen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten bei Wertpapieren für die Altersvorsorge, die des Bundes oder Wertpapiere mit ähnlicher Bonität gekauft werden. Das Kursrisiko haben auch festverzinsliche Wertpapiere, die vorzeitig aufgelöst werden. Auch bei kurzlaufenden Wertpapieren besteht ein Kursrisiko, das abhängig ist von der Laufzeit sowie vom Schuldner. Kurzfristige Anlagen, haben eine Laufzeit von ein bis drei Jahren.

Wer die Wertpapiere für die Altersvorsorge erwirbt, wird eine längere Laufzeit bevorzugen, die bei festverzinslichen Wertpapieren allerdings nur selten möglich ist. Wer seine Wertpapiere selbst anlegt, profitiert von den vollen Erträgen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich mit Wertpapieren auskennt und die richtige Strategie zurechtlegt um gute Erträge zu erzielen. Ohne kompetente Beratung und ausführliche Informationen, wird sich ein Laie nicht zurechtfinden.