Sparanlagen und verzinsliche Wertpapiere

Es gibt verschieden Arten des Sparens der Anlage durch verzinsliche Wertpapiere und Sparanlagen, die zum Teil erst am Ende der Laufzeit zu versteuern sind.

Verzinsliche Wertpapiere und Sparanlagen, werden von Geldinstituten herausgegeben. Die Arten des Sparens der Anlage, in Form von Sparanlagen und verzinslichen Wertpapieren sind unterschiedlich. Zur ersten Form, gehören Tagesgeldkonten, Festgelder, Sparbücher sowie Sparverträge mit laufenden Zinszahlungen. Die Zinsen sind immer in dem Jahr voll zu versteuern, in dem sie eingenommen werden. Für Sparbriefe mit einer jährlichen Zinszahlung sowie Bundesschatzbriefe vom Typ A, gilt das gleiche.

Bei der zweiten Form handelt es sich um Bankschuldverschreibungen, Bundesanleihen, Kommunalobligationen, Bundesobligationen und um Anleihen, die variabel und festverzinslich sind. Bei dieser Form von Anlage, müssen die Zinsen sowie die nicht verrechneten Stückzinsen, in dem Jahr, in dem sie zufließen, voll versteuert werden. Zur dritten Form zählen Bundesschatzbriefe vom Typ B, auf- und abgezinste Sparbriefe, Zerobonds und Bundesfinanzierungsschätze. Bei diesen Anlagen, sind die Zinsen erst zum Ende der Laufzeit oder beim vorzeitigen Verkauf voll zu versteuern.

Alle Anleger haben einen Freibetrag für Kapitaleinnahmen. Bei Ledigen, sind es 1421 Euro im Jahr und bei verheirateten 2842 Euro. Wer seinen Freibetrag bereits ausgeschöpft hat, sollte besser Bundesschatzbriefe vom Typ B kaufen. Die Zinsen werden erst am Ende der Laufzeit abgerechnet und sind somit auch erst dann zu versteuern. Wer bis dahin bereits im Ruhestand ist, kann von der geringeren Steuerlast als Rentner profitieren und muss weniger Steuern für die Sparanlagen und verzinslichen Wertpapiere bezahlen.

Da von der gesetzlichen Rente nur der Ertragsanteil versteuert werden muss, bezahlen viele Rentner zur zeit keine Steuern. Pensionäre müssen die Altersbezüge ebenfalls versteuern, sie erhalten allerdings einen Altersbonus, der 3072 Euro im Jahr beträgt.