Vermögenswirksame Leistungen / VL

Vermögenswirksame Leistungen sparen, kann man mit speziellen Sparplänen. Die Favoriten sind Aktienfonds und Bausparverträge. Die staatliche Förderung ist verschieden.

Bei den vermögenswirksamen Leistungen, kann man sich vom Staat, beim sparen helfen lassen. Die Vermögenswirksamen Leistungen, müssen immer vom Arbeitgeber überwiesen werden, da man ansonsten keinen Anspruch auf die Arbeitnehmer Sparzulage hat. Für viele Arbeitnehmer ist das sparen, mit vermögenswirksamen Leistungen, völlig kostenlos da sie vom Arbeitgeber bezahlt werden. Es gibt sehr viele Unternehmen, die den vollen Beitrag, der vermögenswirksamen Leistungen übernehmen. Wer von seinem Arbeitgeber nur einen Teil erhält, kann den Rest vom Gehalt abziehen lassen und somit den Anspruch auf die volle staatliche Förderung erhalten. Je nach Branche werden zwischen 6.45 Euro und 40 Euro im Monat vom Arbeitgeber bezahlt.

 

Oftmals ist der Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen in den Betriebsvereinbarungen oder im Tarifvertrag geregelt. Der Arbeitnehmer schließt einen Vertrag ab und übergibt dem Arbeitgeber eine Durchschrift. Daraus ersieht dieser, wohin er den festgelegten Betrag überweisen soll. Der Beitrag muss immer der Arbeitgeber überweisen, selbst wenn er nichts dazubezahlt, denn nur so hat der Arbeitnehmer auf die staatliche Förderung.

Es gibt verschiedene Sparpläne, die für die Anlage der vermögenswirksamen Leistungen, geeignet sind. Vermögenswirksame Leistungen sparen, kann man z.B. mit einem Bausparvertrag, Fondssparplan usw. Beim Bausparvertrag, bekommt der Sparer neben der Arbeitnehmer-Sparzulage von 9% noch die Wohnungsbauprämie von 8,8% im Jahr. Wer sich für Aktienfonds entscheidet bekommt eine Arbeitnehmersparzulage von 18%. Es sind allerdings nicht alle Aktienfonds für vermögenswirksame Leistungen geeignet. Darüber sollte man sich vor Vertragsabschluss informieren.

Bei allen Sparformen, müssen die Einkommensgrenzen beachtet werden. Ledige dürfen bis zu 17.900 Euro im Jahr verdienen und verheiratete bis zu 35.800 Euro, um in den Genuss der Arbeitnehmer- Sparzulage zu kommen.