Aktienfonds

Vermögenswirksame Leistungen in Fonds anzulegen, bietet die Chance auf höhere Renditen, ist allerdings auch mit einem gewissen Risiko verbunden.

Vermögenswirksame Leistungen in Fonds anzulegen, ist etwas für Sparer, die eine gute Rendite erzielen, wollen. Nicht alle Fonds sind für vermögenswirksame Leistungen geeignet, deshalb sollte man sich vor Vertragsabschluss genau informieren. Im Gegensatz zum Bausparvertrag, der mit 9% gefördert wird, wird das sparen mit Fonds mit 18% staatlich gefördert.

 

Fonds sind geeignet für Sparer, die ein höheres Risiko, für bessere Renditechancen, in Kauf nehmen. Denn, falls die Börse schwächelt, verringert sich auch das angesparte Guthaben. In diesem Fall ist die beste Möglichkeit, das abwarten, bis der Wert wieder gestiegen ist.

Für die staatliche Förderung werden Einzahlungen bis zu 400 Euro im Jahr berücksichtigt. Wer 400 Euro oder mehr spart, bekommt 72 Euro Arbeitnehmersparzulage. Bei Einzahlungen unter 400 Euro, wird die Arbeitnehmersparzulage anteilig gewährt.

Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage haben nur Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen, auf den Fondssparplan überweisen. Manche Arbeitgeber bezahlen im Monat 40 Euro andere hingegen weniger oder nichts. Sollte der Arbeitgeber nicht den vollen Betrag bezahlen, kann man den Rest vom Gehalt abziehen lassen. Selbst für Arbeitnehmer, die keine Zuzahlung vom Arbeitgeber erhalten, lohnt es sich den vollen Betrag vom Gehalt abziehen zu lassen, schon allein wegen der hohen staatlichen Förderung.

Wer die vermögenswirksamen Leistungen in Fonds anlegt, sollte beachten, dass genau wie bei allen anderen vermögenswirksamen Anlagen eine Sperrfrist einzuhalten ist um die staatliche Förderung zu erhalten. Insgesamt sind es sieben Jahre, wovon 6 Jahre sie Ansparphase ausmachen und danach das siebte Jahr die Sperrfrist. Erst danach hat man Anspruch auf die Arbeitnehmer-Sparzulage. Wer seinen Vertrag vorher kündigt hat keinen Anspruch darauf.