Staatliche Förderung

Es gibt verschiedene Sparformen, bei denen man die Arbeitnehmersparzulage, als Förderung vom Staat erhalten kann, wenn man dabei die Sperrfristen beachtet.

Bei der Arbeitnehmersparzulage handelt es sich um eine Förderung vom Staat, die vor allem für langfristige Sparer geeignet ist. Mit der Arbeitnehmersparzulage will der Staat das Sparverhalten verbessern, denn wer nur für drei oder vier Jahre sparen will, erhält keine Arbeitnehmersparzulage.

Es gibt zahlreiche Produkte, die geeignet sind um die vermögenswirksamen Leistungen, gewinnbringend anzulegen und in den Genuss der Arbeitnehmer Sparzulage zu kommen. Alle haben eines gemeinsam, sie müssen mindestens sechs Jahre lang gespart werden und danach noch ein Jahr lang auf dem Sparvertrag verbleiben, um die staatliche Förderung zu erhalten. Nach diesen sieben Jahren, wird die Arbeitnehmersparzulage als Förderung vom Staat dem Sparvertrag zugewiesen. Beginn der sieben Jahre ist immer der Beginn eines Jahres. Für alle die z.B. im Oktober einen Sparvertrag für die vermögenswirksamen Anlagen abschließen, ist der Beginn der sechsjährigen Ansparphase und der einjährigen Sperrfrist, der 1.Januar im darauffolgenden Jahr. Das gesparte Geld inklusive der Arbeitnehmersparzulage kann sieben Jahre später, zum 31.12. in Anspruch genommen werden.

Voraussetzung, für den Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage ist, dass der Beitrag vom Arbeitgeber überwiesen wird. Meistens bezahlen die Unternehmen den vollen Beitrag, damit die Arbeitnehmer die volle Förderung vom Staat erhalten. Die Unternehmen, können die Beiträge als Betriebsausgaben absetzen, so dass ihnen keine Nachteile entstehen. Es gibt aber trotzdem Unternehmen, die nicht den vollen Beitrag übernehmen. In diesem Fall, kann der Arbeitnehmer die restliche Summe von seinem Einkommen bezahlen. Wichtig ist immer, dass der Arbeitgeber die Überweisungen tätigt, denn nur so bekommt man die Förderung vom Staat.